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  PHP / PUT-Unterstützung
PUT-Unterstützung

PUT-Unterstützung

PHP unterstützt die HTTP PUT-Methode, wie sie von Clients wie Netscape Composer oder W3C Amaya benutzt wird. PUT-Anfragen sind weitaus unkomplizierter als ein Dateiupload und sehen etwa so aus:

PUT /path/filename.html HTTP/1.1

Das würde normalerweise bedeuten, dass der entfernte Client den folgenden Inhalt als /path/filename.html im Webverzeichnisbaum speichert. Natürlich ist es keine gute Idee, dass PHP oder Apache jeden Benutzer beliebige Dateien überschreiben lassen. Um eine solche Anfrage bearbeiten zu können, muss der Webserver erst angewiesen werden, ein bestimmtes PHP-Skript für die Abarbeitung aufzurufen. Im Apache wird dies durch die Script - Direktive festgelegt. Sie kann fast überall in der Apache-Konfigurationsdatei platziert werden, gebräuchlich ist die Platzierung innerhalb einer <Directory>- oder <Virtualhost>- Sektion. Eine Zeile wie die folgende erledigt dies:

Script PUT /put.php

Diese Zeile legt fest, dass Apache alle PUT-Anfragen für URIs, die dem Kontext entsprechen, in dem diese Zeile steht, an das put.php Skript weiterleitet. Dies setzt natürlich voraus, dass PHP aktiv und für die .php-Dateierweiterung registriert ist.

Innerhalb der put.php-Datei könnte folgendes stehen:

<?php copy($PHP_UPLOADED_FILE_NAME,$DOCUMENT_ROOT.$REQUEST_URI); ?>

Dies kopiert die Datei an den vom Client angegebenen Ort. Möglicherweise sollen vor dem Kopieren der Datei noch Überprüfungen und/oder Benutzerauthentifizierung stattfinden. Wenn PHP eine PUT-Anfrage erhält, wird die Datei genau wie bei der POST-Methode in einem temporären Verzeichnis gespeichert. Nach dem Abarbeiten der Anfrage wird die temporäre Datei gelöscht. Also muss das PHP-Skript, das die PUT-Anfrage bearbeitet, die Datei irgendwohin kopieren. Der Name der temporären Datei findet sich in der Variablen $PHP_PUT_FILENAME; der Name der zu speichernden Datei steht in $REQUEST_URI (kann bei Nicht-Apache Webservern variieren). Dieser Zieldateiname wird vom Client festgelegt. Man kann den Client auch umgehen; beispielsweise könnten alle hochgeladenen Dateien in ein spezielles Upload-Directory kopiert werden.


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